Dr. med. Matthias Lohaus

Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Stimm und Sprachstörungen

Spektrum

Diagnostik beim HNO-Arzt

Tympanometrie

Dieses effiziente, schmerzfreie Messverfahren wird verwendet, um die „Spannung“ bzw. Elastizität des Trommelfells zu bestimmen. Diese ergibt sich aus den Druckverhältnissen vor und hinter dem Trommelfell sowie aus dessen Gewebsstruktur.
Bei einer Messung wird die Messsonde des Tympanometers in den äußeren Gehörgang eingeführt, sodass diese anschließend bestimmte Frequenzen, also Töne, aussendet und empfängt und unterschiedliche Drücke vor dem Trommelfell erzeugt. Die Anwendungen können darstellen, wie viel der ausgesendeten Schallenergie vom Trommelfell reflektiert wird und gibt somit Auskunft über den Widerstand des Trommelfells, und damit über die Druckverhältnisse vor und hinter dem Trommelfell .
Im Normalzustand sind die Drücke vor und hinter dem Trommelfell gleich, was graphisch durch eine eingipfelige, symmetrische Kurve dargestellt wird. In diesem Zustand kommt es zu einer optimalen Schallweiterleitung über das Mittelohr.
Im Rahmen einer Erkältung können die Druckverhältnisse durch Flüssigkeitsansammlungen, bspw. in der Ohrtrompete, verändert werden, was sich teilweise durch ein verringertes Hörvermögen bemerkbar macht und vom Tympanometer als eine Kurvenverschiebung dargestellt wird.

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